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EstateGuru Deutschland: Rückgewinnung dauert Update 2026

Die Plattform EstateGuru hat heute ein neues Update zur Rückgewinnung deutscher Kredite veröffentlicht. Und wenn man sich diesen Blogartikel in Ruhe durchliest, dann wird schnell klar, dass sich an der grundsätzlichen Situation wenig geändert hat. Es wird viel erklärt, viel eingeordnet, viel relativiert – aber am Ende bleibt vor allem ein Gefühl: Geduld ist weiterhin gefragt, und zwar viel Geduld.

Ich selbst bin ebenfalls betroffen. Ich habe noch rund 500 Euro in ein deutsches Projekt investiert, das sich seit längerer Zeit im Recovery-Prozess befindet. Und ganz ehrlich, meine Erwartungen sind mittlerweile sehr gedämpft. Natürlich hoffe ich noch, dass ein Teil des Geldes zurückkommt, aber ich rechne nicht mehr damit, dass hier alles gut ausgeht. Das ist einfach die Realität nach mehreren Jahren Stillstand und immer neuen Verzögerungen.


Deutschland: Kein aktiver Markt mehr – nur noch Abwicklung

Ein zentraler Punkt im Update ist, dass Deutschland für EstateGuru bereits seit Ende 2022 kein aktiver Markt mehr ist. Es werden also keine neuen Kredite mehr vergeben. Stattdessen geht es ausschließlich darum, das bestehende Portfolio abzuwickeln und möglichst viel Kapital für die Investoren zurückzuholen.

Das klingt erstmal vernünftig, zeigt aber gleichzeitig auch, wie schwierig die Situation ist. Denn wenn ein Markt komplett geschlossen wird und nur noch Recovery betrieben wird, ist das selten ein gutes Zeichen.

Das bedeutet für uns Investoren:
Es geht nicht mehr um Rendite, sondern nur noch um Schadensbegrenzung.

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Warum sich alles so lange zieht

Wenn man sich das Interview im Detail anschaut, wird deutlich, dass die Verzögerungen nicht nur an einzelnen Projekten liegen, sondern am gesamten System. Der deutsche Immobilienmarkt hat sich zwar teilweise stabilisiert, aber eben nicht überall. Besonders Projekte in sogenannten B-Lagen oder mit Entwicklungsrisiken stehen weiterhin unter Druck.

Hinzu kommt das rechtliche Umfeld in Deutschland. Zwangsversteigerungen, Insolvenzverfahren und gerichtliche Abläufe sind extrem formalisiert und dauern oft Jahre. Selbst wenn alles „normal“ läuft, zieht sich so ein Prozess sehr lange hin.

EstateGuru beschreibt das ziemlich klar:
Es gibt keine echte Beschleunigung, sondern nur einen langsamen, schrittweisen Fortschritt.

Und genau das deckt sich auch mit meiner Erfahrung als Investor.


Mein konkreter Fall: Seit Jahren im Recovery

Mein Investment läuft unter dem Projekt
„Bridge loan – Germany“

Die Zahlen sahen ursprünglich eigentlich gar nicht schlecht aus:

12 % Zinsen
LTV rund 64 %
Erstrangige Besicherung

Also genau das, was man sich eigentlich wünscht.

Und trotzdem ist das Projekt seit über drei Jahren im Default. Es gab rechtliche Schritte, ein Insolvenzverfahren wurde eingeleitet und mittlerweile wurde sogar die Zwangsversteigerung genehmigt.

Das Problem ist nur:
👉 Es gibt immer noch keinen Termin für die Versteigerung

Und genau das ist der Punkt, der frustriert. Man hängt in diesem Prozess fest und kann nichts tun.


Wie realistisch sind Rückzahlungen überhaupt noch?

Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage für alle betroffenen Investoren. Und wenn man das Update ehrlich liest, dann lautet die Antwort:

👉 Es wird Rückzahlungen geben – aber langsam, unsicher und oft reduziert

Ein besonders interessanter Punkt aus dem Artikel ist die Aussage, dass Immobilien aktuell teilweise nur zu etwa 50 % des ursprünglichen Marktwertes verkauft werden.

Das bedeutet im Klartext:
Selbst wenn ein Verkauf stattfindet, kann es sein, dass nur ein Teil des investierten Kapitals zurückkommt.

Und genau deshalb sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen.


Meine persönliche Erfahrung mit EstateGuru

Ich sag’s ganz offen:
Mit EstateGuru habe ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht.

Das bedeutet nicht, dass alles schlecht ist oder dass niemand dort Geld verdient hat. Aber für mich persönlich hat sich das Investment nicht gelohnt.

Die Kommunikation ist zwar vorhanden, aber oft sehr allgemein gehalten
die Prozesse dauern extrem lange
und als Investor fühlt man sich teilweise einfach ausgeliefert

Gerade wenn man das mit anderen Plattformen vergleicht, merkt man schnell, dass es auch anders geht.


Vergleich zu anderen Plattformen

Wenn ich mir mein aktuelles Portfolio anschaue, dann investiere ich mittlerweile deutlich lieber in Plattformen wie

Devon
oder auch andere Anbieter im P2P-Bereich

Dort bekomme ich:

regelmäßige Zinsen
klare Strukturen
funktionierende Bonusaktionen

Und vor allem:
👉 Ergebnisse, die ich auch wirklich sehe

Bei EstateGuru habe ich aktuell eher das Gefühl, dass ich auf einen Ausgang warte, den ich nicht beeinflussen kann.


Fazit: Hoffnung bleibt – aber Erwartungen runterfahren

Das neue Update von EstateGuru ist interessant, weil es einen Einblick in die Hintergründe gibt. Aber es ändert nichts an der grundsätzlichen Situation.

Die Prozesse dauern weiterhin lange
die Ergebnisse sind unsicher
und eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht

Ich persönlich hoffe natürlich, dass noch ein Teil meines Investments zurückkommt. Aber ich plane nicht mehr damit. Und ich werde auch kein neues Geld mehr in EstateGuru investieren.

Für mich gibt es aktuell einfach bessere Alternativen im Markt.


Persönliche Empfehlung

Wenn du bereits investiert bist:
👉 Geduld haben, aber Erwartungen realistisch halten

Wenn du überlegst zu investieren:
👉 Schau dir unbedingt auch andere Plattformen an

Denn nur weil etwas früher gut funktioniert hat, heißt das nicht, dass es heute noch die beste Wahl ist.


Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in P2P-Kredite und Immobilienprojekte sind mit Risiken verbunden und können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen

Zuletzt aktualisiert am 26. März 2026


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