Revest Erfahrungen 2026: 953,66 € Gewinn – meine Auszahlung & neue GMoney-Zahlen
Revest habe ich 2026 nicht nur kurz ausprobiert, sondern mit echtem Geld getestet. Inzwischen ist mein Konto dort komplett leergeräumt: Insgesamt habe ich 14.001,00 € eingezahlt und 14.954,66 € ausgezahlt. Unterm Strich sind damit 953,66 € mehr zurückgekommen, als ich eingezahlt habe. Gleichzeitig liegen neue Halbjahreszahlen der beiden Kreditgeber GMoney und MoneyPlus vor. Für mich ist das ein guter Zeitpunkt, meine bisherigen Revest Erfahrungen ausführlich einzuordnen.
- Eingezahlt: 14.001,00 €
- Ausgezahlt: 14.954,66 €
- Differenz: +953,66 €
- Vertragszinsen: 282,33 €
- Referral-/Bonuszahlungen: 671,33 €
- Durchschnittlicher Vertragszins meiner zurückgezahlten Forderungen: 14,50 % p. a.
- Aktueller Kontowert zum Screenshot-Zeitpunkt: 0,00 €
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14.001 € eingezahlt, 14.954,66 € ausgezahlt: mein persönliches Ergebnis
Der vielleicht interessanteste Punkt an meinem Test ist, dass ich das Geld nicht nur auf dem Papier im Revest-Dashboard stehen habe. Ich habe mein Kapital inzwischen vollständig wieder ausgezahlt. Das Dashboard zeigt zum Zeitpunkt meines Screenshots einen Total Account Value von 0,00 €, während den 14.001,00 € Einzahlungen insgesamt 14.954,66 € Auszahlungen gegenüberstehen.

Rechnerisch ergibt das eine positive Differenz von 953,66 €. Wichtig ist allerdings die richtige Einordnung: Diese 953,66 € bestehen nicht ausschließlich aus Kreditzinsen. Revest weist in meinem Konto 282,33 € Vertragszinsen und zusätzlich 671,33 € Referral Bonus aus. Zusammen ergibt das exakt 953,66 €.
Was ist Revest eigentlich?
Revest ist keine klassische Bank und auch kein Tagesgeldkonto. Über die Plattform erwerben Nutzer vertragliche Forderungsrechte aus Krediten, die von externen Kreditgebern – den sogenannten Loan Originators – vergeben wurden. Revest beschreibt sich dabei als Plattform, über die diese Forderungen automatisiert anhand der vom Nutzer gewählten Kriterien zugeteilt werden.
Zu den aktuell auf der Plattform aufgeführten Kreditgebern gehören unter anderem GMoney und MoneyPlus aus Kasachstan. Daneben sind inzwischen auch länger laufende Geschäftskredit-Forderungen verfügbar. Die konkreten Zinssätze können sich jederzeit ändern. Während meine abgeschlossenen Forderungen noch mit durchschnittlich 14,50 % p. a. verzinst waren, weist Revest aktuell beispielsweise bei GMoney und MoneyPlus einen durchschnittlichen Zinssatz von 13,5 % aus.
Wer sich die Plattform selbst ansehen möchte, findet die Registrierung hier: Revest kostenlos ansehen *.
So liefen meine Kredite bei GMoney und MoneyPlus
In meinem Revest-Konto finden sich zahlreiche bereits geschlossene Forderungen von MoneyPlus und GMoney. In dem von mir dokumentierten Ausschnitt lagen die Vertragszinsen bei 14,50 % p. a.. Viele dieser Verbraucherkredite waren sehr kurz laufend und wurden anschließend als „Closed“ angezeigt.

Für meinen persönlichen Praxistest ist genau das wichtiger als eine theoretische Hochrechnung: Die Forderungen wurden bei mir tatsächlich abgewickelt und das ausgezahlte Geld ist anschließend wieder auf meinem Bankkonto gelandet. Das bedeutet natürlich nicht, dass zukünftige Forderungen automatisch genauso laufen werden. Es zeigt aber, dass der technische und operative Ablauf bei meinen bisherigen Investments funktioniert hat.
Neue H1-2026-Zahlen: Wie stehen GMoney und MoneyPlus da?
Am 20. August 2026 hat Revest neue Managementberichte für das erste Halbjahr 2026 zu GMoney (UNICREDO MFO LLP) und MoneyPlus MFO LLP veröffentlicht. Gerade für P2P-Anleger sind solche Zahlen wichtig, denn am Ende hängt die Rückzahlung nicht nur vom einzelnen Kreditnehmer, sondern auch von der Stabilität des jeweiligen Kreditgebers und der gesamten Struktur ab.
| Kennzahl H1 2026 | GMoney | MoneyPlus |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 5,81 Mrd. KZT | 1,20 Mrd. KZT |
| Netto-Kreditportfolio | 2,95 Mrd. KZT | 993,2 Mio. KZT |
| Eigenkapital | 1,24 Mrd. KZT | 381,6 Mio. KZT |
| Gewinn vor Steuern | 431,5 Mio. KZT | 53,9 Mio. KZT |
Zusätzlich hat Revest für GMoney den geprüften Jahresabschluss 2025 samt unabhängigem Prüfbericht veröffentlicht. Das ist aus meiner Sicht ein sinnvoller Schritt, weil belastbare Finanzinformationen für die Einschätzung eines Loan Originators deutlich wichtiger sind als reine Marketingaussagen.
Die Originaldokumente stellt Revest im Bereich der jeweiligen Loan Originators unter „Documents“ bereit. Zu den offiziellen Revest-Unterlagen.
GMoney: deutlich größer und im ersten Halbjahr klar profitabel
GMoney ist von den beiden Unternehmen klar das größere. Die Bilanzsumme von 5,81 Mrd. KZT trifft auf 1,24 Mrd. KZT Eigenkapital. Das entspricht grob einer Eigenkapitalquote von rund 21 %. Der Vorsteuergewinn von 431,5 Mio. KZT für sechs Monate fällt im Verhältnis zum ausgewiesenen Eigenkapital ebenfalls auffällig hoch aus.
Das ist zunächst positiv. Entscheidend bleibt aber, wie nachhaltig dieser Gewinn ist, wie sich notleidende Kredite entwickeln und welche Rückstellungen gebildet wurden. Genau deshalb sind die vollständigen Managementberichte und der Audit wichtiger als eine einzelne Gewinnzahl.
MoneyPlus: kleiner, aber ebenfalls mit Gewinn
MoneyPlus kommt auf 1,20 Mrd. KZT Bilanzsumme, 993,2 Mio. KZT Netto-Kreditportfolio und 381,6 Mio. KZT Eigenkapital. Daraus ergibt sich grob eine Eigenkapitalquote von knapp 32 %. Der Gewinn vor Steuern liegt im ersten Halbjahr bei 53,9 Mio. KZT.
Auch das ist erst einmal ein ordentliches Signal. Allerdings ist MoneyPlus noch ein deutlich jüngerer und kleinerer Originator. Eine kurze Historie kann durch gute aktuelle Zahlen nicht ersetzt werden. Für mich bleibt deshalb gerade bei solchen Kreditgebern Diversifikation entscheidend.
Wie gut finde ich die neuen Zahlen?
Mein Eindruck ist insgesamt positiv, aber nicht euphorisch. Beide Gesellschaften melden für H1 2026 Gewinne und verfügen über ausgewiesenes Eigenkapital. GMoney ist deutlich größer und kann zusätzlich einen geprüften Jahresabschluss für 2025 vorweisen. Das verbessert die Informationslage.
Gleichzeitig sollte man bei P2P-Krediten niemals den Fehler machen, einen Gewinnbericht mit Sicherheit gleichzusetzen. Entscheidend sind unter anderem Kreditqualität, Rückstellungen, Liquidität, Refinanzierung, regulatorische Rahmenbedingungen und die Fähigkeit des Originators, auch in einer Stressphase seine Verpflichtungen zu erfüllen.
Was mir bei Revest bisher gefällt
- Meine Auszahlungen haben funktioniert: Mein Konto stand nach den Auszahlungen bei 0 €, das Kapital ist also nicht nur als Dashboard-Wert vorhanden.
- Attraktive Verzinsung: Meine bereits zurückgezahlten Forderungen kamen im Schnitt auf 14,50 % Vertragszins.
- Sehr kurze Laufzeiten bei Verbraucherkrediten: Viele meiner Forderungen liefen nur wenige Wochen.
- Automatisierung: Über Portfolio-Kriterien können verfügbare Gelder automatisch passenden Forderungen zugeordnet werden.
- Mehr Finanztransparenz: Die neuen H1-Berichte und der geprüfte GMoney-Abschluss sind ein Schritt in die richtige Richtung.
- Übersichtliches Dashboard: Einzahlungen, Auszahlungen, Zinsen und Bonuszahlungen lassen sich getrennt nachvollziehen.
Was ich kritisch sehe
- Junge Plattform: Revest hat noch keine Historie wie die ältesten P2P-Plattformen Europas.
- Originator-Risiko: Eine Rückkaufverpflichtung ist nur so stark wie das Unternehmen, das sie erfüllen muss.
- Kasachstan-Konzentration: Ein großer Teil der klassischen Verbraucherkredite stammt aktuell aus einem Markt.
- Keine Garantie durch Revest: Revest selbst garantiert laut eigenen Bedingungen weder Kreditnehmer noch Originatoren.
- Liquidität: Ein erworbenes Forderungsrecht kann nicht einfach jederzeit beendet oder verkauft werden, sofern keine entsprechende Transfermöglichkeit besteht.
- Variable Konditionen: Meine historischen 14,50 % sind keine Zusage für neue Forderungen. Aktuell können die angebotenen Zinssätze niedriger oder anders strukturiert sein.
Was bedeutet die Buyback Obligation bei Revest?
Bei bestimmten Forderungen gibt es eine Buyback Obligation, also eine Rückkaufverpflichtung. Das klingt komfortabel, ist aber kein risikofreier Schutzmechanismus. Die Verpflichtung hängt letztlich von der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Verpflichteten ab. Revest weist in seinen aktuellen Nutzungsbedingungen ausdrücklich darauf hin, dass die Plattform selbst kein Garant des Kreditgebers oder Kreditnehmers ist.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem Einlagensicherungssystem bei einer Bank. Wer in P2P-Forderungen investiert, trägt weiterhin ein echtes Ausfallrisiko.
Für wen könnte Revest interessant sein?
Revest könnte für erfahrenere P2P-Anleger interessant sein, die bewusst einen kleineren Teil ihres P2P-Portfolios in höher verzinste Forderungen investieren und sich mit dem Originator-Risiko auseinandersetzen. Gerade die kurzen Verbraucherkredite können attraktiv sein, wenn man keine jahrelange Bindung möchte.
Wer dagegen eine sichere Geldanlage sucht, Schwankungen oder Ausfälle ausschließen möchte oder auf das investierte Kapital kurzfristig zwingend angewiesen ist, sollte P2P-Kredite generell nicht mit Tages- oder Festgeld verwechseln.
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Mein Revest Fazit 2026
Mein persönlicher Revest-Test fällt bislang gut aus. Ich habe 14.001 € eingezahlt und 14.954,66 € wieder ausgezahlt. Sämtliche auf dem Screenshot gezeigten Forderungen sind geschlossen, und zum Dokumentationszeitpunkt befand sich kein Geld mehr auf meinem Revest-Konto.
Besonders wichtig ist mir aber die saubere Trennung meines Ergebnisses: Von den insgesamt 953,66 € Differenz entfallen 282,33 € auf Vertragszinsen und 671,33 € auf Referral-Bonuszahlungen. Das normale Anlageergebnis darf deshalb nicht mit dem Gesamtplus verwechselt werden.
Positiv bewerte ich außerdem, dass Revest inzwischen mehr Zahlen zu seinen Loan Originators veröffentlicht. GMoney und MoneyPlus waren im ersten Halbjahr 2026 laut den veröffentlichten Managementzahlen profitabel; bei GMoney kommt zusätzlich ein geprüfter Jahresabschluss 2025 hinzu.
Trotzdem bleibt Revest eine risikoreiche P2P-/Forderungsplattform. Die zweistelligen Zinssätze gibt es nicht ohne Gegenleistung: Kreditnehmer-, Originator-, Liquiditäts-, Rechts- und gegebenenfalls Währungsrisiken gehören dazu. Für mich ist Revest deshalb eine Beimischung und kein Ersatz für breit gestreute, risikoärmere Anlagen.

FAQ: Häufige Fragen zu meinen Revest Erfahrungen
Wie viel habe ich bei Revest eingezahlt?
Insgesamt zeigt mein Dashboard 14.001,00 € Einzahlungen.
Wie viel habe ich von Revest ausgezahlt?
Bis zum dokumentierten Zeitpunkt wurden insgesamt 14.954,66 € ausgezahlt. Mein Kontowert lag anschließend bei 0,00 €.
Habe ich mit Revest 953,66 € Zinsen verdient?
Nein. Die Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen beträgt 953,66 €, davon weist Revest 282,33 € als Vertragszinsen und 671,33 € als Referral-Bonus aus.
Welche Zinsen hatte ich bei Revest?
Mein Dashboard zeigt für die vollständig zurückgezahlten Forderungen einen durchschnittlichen jährlichen Vertragszins von 14,50 %. Neue Angebote können davon abweichen.
Welche Kreditgeber habe ich genutzt?
In meinen dokumentierten abgeschlossenen Forderungen sind insbesondere MoneyPlus und GMoney zu sehen.
Sind Revest-Investments sicher?
Nein. Forderungen über Revest sind nicht mit einem Bankguthaben vergleichbar. Es bestehen unter anderem Kreditnehmer-, Loan-Originator-, Liquiditäts-, operative und rechtliche Risiken. Auch eine Rückkaufverpflichtung schließt einen Verlust nicht aus.
Stand: 20. August 2026. Persönliche Kontodaten aus meinem Revest-Dashboard; H1-2026-Unternehmenszahlen nach Veröffentlichung von Revest. Konditionen und Zinssätze können sich ändern.
Zuletzt aktualisiert am 20. August 2026
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